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Es werden in der Vorweihnachtszeit auf Plätzen und in den Häusern Krippen aufgebaut. Dekoriert werden die Strassen mit Lichterketten und Sternendekorationen. Die Heilige Nacht, “Noche Buena “, ist dann der erste Feiertag zu Weihnachten, an dem ein Festessen im Kreise der Familie stattfindet. Es gibt gefüllten Truthahn, Fleischeintöpfe und Meeresfrüchte, dazu kommt eine spanische Weihnachtsspezialität, das Turron. Sie wird aus Eier, Mandeln, Honig und Zucker hergestellt. Anschließend stellt man die “ Urne des Schicksals “ auf den Tisch. Es befinden sich kleine Geschenke, als auch Nieten in ihr und es wird solange gezogen bis jeder ein Geschenk bekommen hat. Nun sitzt man an der Weihnachtskrippe und singt spanische Weihnachtslieder. Um 24.00 Uhr findet die Mitternachtsmesse “ Misa del Gallo “ statt. Die Messe des Hahns, der Hahn soll als erster die Geburt Jesu verkündet haben. Auf den Plätzen werden Feuer angezündet und bis in die frühen Morgenstunden zusammen Weihnachtslieder gesungen. Nach dem Heiligen Abend beginnt erst richtig das Weihnachtsfest, das bis zum 6. Januar gefeiert wird. Am 28. Dezember, vergleichbar mit dem 1. April in Deutschland, versucht man durch erfundene Geschichten andere hereinzulegen. Zur Jahreswende, vom 30.12. bis 1.1. findet die “ Fiesta de la Coretta “ statt. Es wird Holz gesammelt, eine Kiefer gefällt, reich geschmückt durchs Dorf getragen und gesegnet. Silvester wird im Freundeskreis gefeiert und mit den 12 Glockenschlägen, wird je eine Weintraube gegessen, was Glück bringen soll.
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