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Die vier Sonntage vor den 24. Dezember sind die Adventssonntage, es wird ein Adventskranz mit vier Kerzen auf den Wohnzimmertisch gestellt und am ersten Advent eine Kerze, am zweiten Advent zwei Kerzen usw. angezündet. Die Kinder bekommen einen Weihnachtskalender ( auch Adventskalender ) wo sich hinter 24 Türchen, Bilder, Sprüche oder auch Schokolade versteckt. Es werden auch Adventskalender mit 24 kleinen Säckchen aufgehängt. Am 6. Dezember ist Nikolaustag, wo die Kinder ihre geputzten Schuhe vor die Tür oder auf die Fensterbank stellen, in dem Nikolaus kleine Gaben oder Obst hinein legen soll. In ganz Deutschland gibt es mit Beginn der Adventszeit Weihnachtsmärkte. Eines der wohl berühmtesten ist der Nürnberger Chistkindlmarkt. Es gibt Glühwein oder Eierpunsch, Brezel und kandierte Früchte. Natürlich fehlt hier und in den Strassen und Geschäften die Weihnachtsdekoration und die weihnachtliche Musik nicht. Die Tradition das der Weihnachtsmann kommt, löst somit den Nikolaus am Heilig Abend ab, im 19. Jahrhundert aus Amerika. In Süddeutschland bringt meist das Christkind die Geschenke zu Weihnachten. Spätestens am Heilig Abend wird der Tannenbaum aufgestellt ( ca. ab dem 17. Jahrhundert ) und mit Kerzen, Strohsternen, Kugeln, Süßigkeiten und Lametta geschmückt. Es wird ein immergrüner Baum gewählt, der das Leben und die Hoffnung wieder spiegelt. Oft steht auch eine Weihnachtskrippe unter dem Weihnachtsbaum, hier wird die Geburt Christi dargestellt.
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