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Diese Kleinen Weihnachtsfeiern haben sich seid Anfang der 20. Jahrhundert auch in Verbänden, Vereinen und Firmen durchgesetzt. Zum offiziellen Einläuten der Weihnachtszeit ertönen am ersten Advent aus den Kirchen die Klänge von Voglers “ Hosianna” . Es werden die Strassen und Geschäfte geschmückt. Der Lucia - Tag ist Anfang des 19. Jahrhunderts aus Schweden überliefert worden. Aber in Finnland wird die Lucia unter 10 Mädchen öffentlich ausgewählt. Auch den Weihnachtskalender für die Kinder, sowie der Adventskranz sind in Finnland Tradition. Einen Tag vor Heilig Abend wird der Tannenbaum aufgestellt und geschmückt, oft mit Ketten aus ihren Landesflaggen und ein aus Stroh gefertigtes Mobile, welches Himmeli genannt wird. Der Höhepunkt liegt in Finnland am Heiligen Abend, es ist ein Arbeitstag, aber trotzdem kommt die ganze Familie zusammen. Auch ein Saunagang darf am 24. Dezember nicht fehlen. Am späten Nachmittag finden auf den Friedhöfen ein Gottesdienst statt und man legt einen Kranz oder Tannenzweig auf die Gräber der Verstorbenen und stellt eine Kerze auf. Zu Hause angekommen wird auf den Joulupukki, den Weihnachtsmann gewartet. Der an die Haustür klopft und nach Einlass die Frage stellt, “ Gib es brave Kinder hier? “ Er kommt natürlich mit einem Rentierschlitten, aber er kommt aus Lappland und bringt die Geschenke in einem großen Korb. Danach gibt es das große Festmahl, bestehend aus einem Weihnachtsschinken mit Kartoffel- und Steckrübenauflauf, sowie Rote Bete Salat.
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