Weihnachten und die Adventszeit sind nicht nur ruhige und besinnliche Zeiten, sondern es ist auch die Zeit des Schenkens und des Singens und der Gedichte über Weihnachten. Ob nun kurze Weihnachtsgedichte oder lange, so hat doch jedes der Weihnachtsgedichte,
die wir Ihnen hier vorstellen möchten einen weihnachtlichen Hintergrund.
So laden doch gerade die langen dunklen Winterabende zum Reimen von Versen für Weihnachten ein.

Wir möchten Ihnen klassische Verse für Weihnachten nahe bringen, die Sie natürlich kostenlos auch ausdrucken und am Heilig Abend vortragen können.
Aber auch lustige Weihnachtsgedichte
oder in plattdeutscher Mundart haben wir für Sie zusammen gestellt.
Alles was wir auf unseren Seiten für Sie zusammengestellt haben, dürfen Sie für privaten Gebrauch natürlich kostenlos verwenden.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige und besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, und hoffen das Sie auf unseren Seiten einige Anregungen finden um Ihr Weihnachtsfest zu verschönern.

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Dann senden Sie uns Ihre Vorschläge an unsere E-Mail.
Wir bemühen uns um eine schnelle Veröffentlichung.

Kurze Weihnachtsgedichte

Weihnacht

Weht im Schnee ein Weihnachtslied
Leise über Stadt und Felder,
Sternenhimmel nieder sieht,
Und der Winternebel zieht
um die dunklen Tannenwälder.
Weht im Schnee ein Weihnachtsduft
Träumerisch durch dicht Flocken,
Füllt die schwere Winterluft,
Und aus weichen Flocken ruft
sanft der Klang der Kirchenglocken.
Geht durch Schnee ein Weihnachtskind
Liebend über kalte Erde,
Geht dahin und lächelt lind
Hoffend, dass wir gütig sind
Und die Menschheit besser werde.

H. Fürstenberg

Nikolaus

Ach, du lieber Nikolaus,
komm doch einmal in mein Haus!
Hab’ so lang an dich gedacht!
Hast du mir was mitgebracht?

unbekannt

Freut Euch!

Nun freut Euch! Der heiligen Abend ist da!
Es brennen die Kerzen, ein Wunder geschah.
Wir stehn vor der Krippe und schaun auf das Kind.
Kein Laut will uns stören, drauß’ regt sich kein Wind.

Es ist eine seltsame Stille im Raum.
Das  Wunde der Liebe verklärt unsern Traum.
Vom Himmel erstrahlt uns ein goldener Schein.
Die Glocken läuten die Christmesse ein.

Der Tag war so klar, und die Nacht ist so licht!
Es leuchten die Sterne. O fürchtet euch nicht!
O fürchtet euch nicht, denn ihr wisst, wer ich bin,
Ich gebe dem Leben den richtigen Sinn.

Heut’ ist was Besondres, man spürt es am Duft,
Nach Tannengrün und nach Wachs reicht die Luft.
Die Lieder erklingen, das Herz wird erhellt,
Die Botschaft des Friedens erleuchtet die Welt.

O. Wilms

Christkind im Walde

Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil’ge Kind erschien,
fing’s an, im Winterwald zu blühn.
Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
“ Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!”
Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet’s Äpfel ringsumher;
Christkindlein’s Taschen wurden schwer.
Die süßen Früchte alle nahm’s,
und so zu den Menschen kam’s.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert.

Ernst von Wildenbruch

Heilige Nacht

Das Licht wird aus dem Schloß der Nacht geboren,
es leuchten Sterne nur auf dunklem Grunde,
drum, Menschenkind, gib nimmer dich verloren
und harr’ getrost der weihnachtlichen Stunde !

Gerhard von Amyntor

Der Stern

Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus dem Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.

Wilhelm Busch

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Es gibt so wunderweiße Nächte

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Diamantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

Rainer Maria Rilke

Weihnachts - Engelchen

Ein grüner Baum mit vielen Kerzen,
warm strahlt das Licht in alle Kerzen.
Weihnachten, du schöne Zeit,
lässt vergessen manches Leid.

Hell die Glocken klingen,
vor dem gemeinsamen Singen.
Vertieft sind alle ins Gebet,
die Gemeinde fest zusammen steht.

Die Kirche strahlt in hellem Licht,
ein Sonnenstrahl sich im Fenster bricht,
als ob ein Englein auf der Reise,
die Erde besuche, still und leise.

Ein Luftzug zart und fein,
jetzt muss es hier sein.
Spürst du es? “ Friede!”
Fühlst du es? “ Liebe!”

Bleib Engelchen in unserer Mitte,
dies sei dir eine liebe Bitte!

unbekannt

Weihnachten und Advent - Kategorie: Kurze Weihnachtsgedichte

 

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