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Am 6. Dezember kommt zu Beginn der Weihnachtsfeiern San Nicola und legt Geschenke vor die Türen der Kinder. Am 13. Dezember wird die Heilige Lucia gefeiert, sie lebte im 3. Jahrhundert und hat ihr ganzes Vermögen den Armen hinterlassen. So dass an diesem Tag “ Torrone die poveri “ eine Mahlzeit für die Armen vorbereitet wird. Die Geschenke werden den Kindern auf die Fensterbank oder in die Schuhe gelegt. Etwa zwei Wochen vor Weihnachten wird in Italien die “ presepe “ die Weihnachtskrippe in den Wohnzimmern aufgestellt. Sie ist in Kirchen und Familie der Mittelpunkt. Hier und da sieht man auch Weihnachtsbäume, diese gehören aber nicht traditionell zu Weihnachten in Italien. Am 23. Dezember ziehen Kinder, verkleidet als Schäfer von Haus zu Haus und singen Weihnachtslieder mit Flötenbegleitung, dafür gibt es Geld oder Süßigkeiten. An diesem Tag wird gefastet. Vom Castel St. Angelo in Rom werden am 24. Dezember Kanonenschüsse abgegeben, die das Ende der 24- stündigen Fastenzeit und den Beginn der Weihnachtsfeierlichkeiten verkünden. Es findet ein Festessen mit Fisch, Truthahn und Gemüse statt. Als Dessert gibt es einen Weihnachtskuchen “ Panettone “. Die Mitternachtsmesse vom Papst im Petersdom wird im Fernsehen übertragen und angeschaut. Am frühen Morgen des 25. Dezember kommt das “ Gesu bambino “ das Christkind und legt die Geschenke vor die Schlafzimmertür der Kinder oder unter den Weihnachtsbaum. Zum Mittag trifft sich die Familie zum gemeinsamen Festessen mit allem Leckeren, was die italienische Küche hergibt.
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